GESUND BLEIBEN IN DEN MONATEN FEBRUAR BIS APRIL
- Der Frühling in der TCM -
Der Monat Februar läutet bei uns den Frühling ein.
Die Tage werden etwas länger, die Nächte kürzer, die Temperatur steigt an.
Die Natur verändert sich.
Im Wesentlichen wird diese 'etwas lauter'.
Die Vielfalt der Stimmen und Farben nimmt zu.
Viele Tiere bereiten sich auf den Frühling
und damit auf ihr ‘Wiedererwachen’ vor.
Sie verlassen ihre Winterquartiere.
Der Mensch sollte es dem Tier gleich machen.
Der Februar ladet zum ‘konkreten Planen’, ‚Entscheidungen treffen’
und zum ‘Aktiv werden' ein.
Der März und der April sind die Monate der ‘Umsetzung’.
Im Vordergrund steht die Kreativität und das Wachstum.
Die Natur kommt auch Partnerschaften und Familienplanungen entgegen.
Wenn man alleine ist und sich ein Leben zu zweit wünscht,
ist jetzt der richtige Zeitpunkt 'hinauszugehen'
und seine Sinne offen zu halten.
Der Körper sollte jetzt nach der Winterpause in 'Schwung' gebracht werden.
Fitnesscenter, Laufen oder andere schweißtreibende Tätigkeiten im Freien
sind wieder erlaubt.
Statt unter der Woche abends, wäre es besser am Wochenende
oder an freien Tagen vormittags.
Die Winter-Yin-Zeit wird von der Frühlings-Yang-Zeit abgelöst.
Das kommt dem Bewegungsdrang zugute.
Wichtig ist, dass man sich realistische Ziele setzt
und nicht gleich 'alles auf einmal' will.
Wenn Sie gerne Laufen gehen, dann beginnen Sie einmal mit zügigem Spazierengehen (Walken).
Achten Sie bitte auf die Temperaturen:
Speziell im Februar kann es noch sehr kalt sein und werden.
Wir erleben es ganz aktuell!
Dann empfehlen sich Übungen im Haus.
Ihr Körper und Geist ist jetzt auf 'Wahrnehmen' ausgerichtet.
Die Sinne erwachen. Geben Sie Ihnen Nahrung:
hören Sie gute Musik, lesen Sie anregende Bücher,
beobachten Sie das Erwachen der Natur.
Greifen Sie nach dem ersten Frühjahrsregen in die Wiese
und riechen Sie die Erde …
All dies weckt die Kraft und die Sinne in uns,
die wir jetzt für das frühe Jahr benötigen.
In der TCM ist der Frühling dem Element Holz zugeordnet.
Achten Sie auf die Bäume, wie sie austreiben und wachsen.
An Ihnen kann man die Kraft des Frühlings am deutlichsten erkennen.
Frühjahrsmüdigkeit dürfte nach einer Winterzeit,
in der man die Gesetze der Natur beachtet hat,
nicht aufkommen.
Wenn Sie trotzdem davon betroffen sind, lassen Sie sich von einem TCM- Therapeuten Ihrer Wahl unterstützen, dieser entgegenzuwirken.
Wichtiges zum Thema Ernährung im Frühjahr:
Die Ernährung im Frühling sollte leicht sein.
Junges, frisches v.a. grünes Gemüse steht im Vordergrund.
Stark salziges Essen oder schwere Fleischgerichte sollten vermieden werden. Fleisch kombiniert mit Gemüse, Gemüsesuppen, im eigenen Saft
oder in Suppen zubereitetes Fleisch (z.B. Tafelspitz, Hühnersuppe)
sind ideale Gerichte für diese Zeit.
Nahrungsmittel wie Stangensellerie, Karotten, Fenchel, Spargel, junger Spinat, Kartoffel und leicht scharfe Nahrungsmittel wie Bärlauch, Sprossen, Kresse, Kohlrabi und Radieschen können bereits integriert werden.
Frische Kräuter sorgen ebenso für die notwendige ‘Bewegung’ im Körper:
Basilikum, Majoran, Rosmarin, Dille, Petersilie und Schnittlauch können schon in den ersten Frühjahrsbeeten oder am Fensterbrett angebaut werden.
Nicht zu vergessen der Löwenzahn und die Brennnessel,
über die ich eigens in meiner Rubrik Allergien im März zu sprechen komme.
Bitte beachten Sie, dass diese Ernährungsempfehlungen nur dann für Sie Gültigkeit haben, wenn Sie keine Beschwerden haben,
sich also - wie man so schön sagt - pumperlg'sund fühlen.
1. Ein ‘NO-GO’ bleiben Früchte, die aus dem Süden importiert werden wie Zitronen, Orangen, Bananen, Kiwi usw.
Diese sollten ganzjährig gemieden werden.
2. So auch Milchprodukte, vor allem Joghurts, Frischkäse, weicher Käse wie Gouda, Puddings, Milchmixgetränke
und die reiche Palette an Kindermilchprodukten
3. Auf sogenannte 'immunstärkende' Rezepte mit Ingwer sollte man ebenso verzichten. Ingwer kann auf Dauer genossen den Magen schwer beeinträchtigen und Ursache für Magenerkrankungen aller Art sein.
4. Aus der Sicht der TCM sind auch Fastenkuren abzulehnen.
Sie bringen den Rhythmus des Körpers aus dem Gleichgewicht
und schwächen den Körper dauerhaft.